Details
ISBN/EAN: 978-3-8329-7567-8
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2012
1. Auflage 2012
Erschienen am:
10.07.2012
10.07.2012
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
304 S.
304 S.
Hersteller:
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
nomos@nomos.de
Waldseestraße 3-5
DE 76530 Baden-Baden
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nomos@nomos.de
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Ambivalenzen der Opferzuwendung des Strafrechts
Zwischenbilanz nach einem Vierteljahrhundert opferorientierter Strafrechtspolitik in Deutschland, Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat 53
Beschreibung
Wie in beinahe der gesamten westlichen Welt wurde das Strafrecht whrend des vergangenen Vierteljahrhunderts auch in Deutschland umstrukturiert, um Verbrechensopfer besser vor Straftaten und deren Folgen zu schtzen. Dieses Programm scheint auf den ersten Blick plausibel zu sein und einer angemessenen wohlfahrtsstaatlichen Programmatik zu entsprechen. Dennoch wird es aus einer kritischen Warte als ein scheinlegitimatorisches Unternehmen gedeutet. Nicht selten diene der Opferschutz der Rechtfertigung eines punitive turns, solle also fr die Akzeptanz eines verschrften Strafrechts sorgen. Beide Sichtweisen wurden auf einer Tagung im Bielefelder Zentrum fr interdisziplinre Forschung erwogen und anhand einer juristischen sowie empirischen Bestandsaufnahme geprft. Dabei kamen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, aber auch Praktiker aus Justiz und Anwaltschaft zu Wort. Der Sammelband dokumentiert alle auf dieser Tagung gehaltenen Vortrge und vermittelt dem Leser einen gleichermaen aktuellen wie konzentrierten Eindruck von der beraus kontroversen Diskussion um die Stellung des Opfers im Strafverfahren.